Bei bestem Sommerwetter fand am Gedenktag des heiligen Aloisius von Gonzaga die 38. Aloisiusandacht in Siegensdorf statt. Zahlreiche Gläubige machten sich in einer kurzen Prozession auf den Weg zum Marterl, wo bereits weitere Mitfeiernde warteten.
BGR Pfarrer Stefan Anzinger gestaltete die liturgische Andacht, die heuer ganz im Zeichen der Liebe stand. Lesungen aus dem ersten Johannesbrief und dem Johannesevangelium bildeten die Grundlage für seine Betrachtungen. In seiner Homilie erinnerte Anzinger an den heiligen Aloisius von Gonzaga als Schutzpatron der Jugend. Jugend sei nicht allein eine Frage des Alters, sondern vor allem eine Haltung des Herzens: offen für Gott, bereit zur Liebe und zum Dienst am Nächsten. Am Beispiel des heiligen Aloisius zeigte er auf, dass nicht Reichtum oder Ansehen entscheidend seien, sondern ein Leben aus dem Glauben und für die Mitmenschen. Die Liebe, so Anzinger, gebe dem Leben seinen wahren Wert.
Zum Abschluss der Andacht dankte der Geistliche besonders Alois Penzenstadler, dem langjährigen Initiator, für dessen unermüdliches Engagement und das perfekt bestellte Wetter. Die Aloisiusandacht habe seit vielen Jahren einen festen Platz im kirchlichen Jahreskreis der Gemeinde. Zudem gratulierte er allen Namenstagsträgern herzlich.
Auch Alois Penzenstadler sowie Erste Bürgermeisterin Heike Berger schlossen sich den Dankesworten an. Es galt allen Helfern, die zum Gelingen der Feier beitragen und sich um den Erhalt des Marterls kümmern – ebenso allen Freunden der Aloisianer.
Im Anschluss klang die Andacht bei einem gemütlichen Beisammensein im Schützenhaus der Jennerweinschützen aus. Bei Wurstsalat, kühlen Getränken und guten Gesprächen nutzten die Besucher die Gelegenheit zum Austausch.