Glaube und Einsatz - Feuerwehr ehrt ihren Schutzpatron mit festlichem Gottesdienst

02.05.2026

Nach dem musikalisch begleiteten Festzug zur Pfarrkirche füllten sich die vorderen Bankreihen rasch mit Florianijüngern, zahlreichen Feuerwehrkameraden sowie Vertretern aus der Politik – unter ihnen die 1. Bürgermeisterin Heike Berger und Mitglieder des Gemeinderats. Eine eindrucksvolle Fahnenabordnung verlieh dem Gottesdienst einen besonders würdigen Rahmen.

Pfarrer Stefan Anzinger zelebrierte die Messe, die von einem Bläserensemble der Roßbachtaler Blasmusik feierlich gestaltet wurde. Im Altarraum fand zudem eine Figur des Heiligen Florian aus dem Feuerwehrhaus ihren Platz – ein sichtbares Zeichen seiner besonderen Bedeutung für die Feuerwehr.

In seiner Predigt stellte Pfarrer Anzinger den Heiligen Florian als Schutzpatron der Feuerwehr in den Mittelpunkt. Sankt Florian stehe für Menschen, „die dorthin gehen, wo andere herausmüssen“ – für Frauen und Männer, die in Situationen von Gefahr, Chaos und Unübersichtlichkeit Verantwortung übernehmen. Wenn ein Alarm ausgelöst werde, ändere sich die Lage schlagartig; gefragt seien dann Klarheit, Ruhe, Vertrauen und „ein Herz, das sich nicht verwirren lässt“.

Mit dem Jesuswort aus dem Evangelium „Euer Herz lasse sich nicht verwirren“ lud Pfarrer Anzinger dazu ein, auf Gottes Führung zu vertrauen. Gerade Menschen im ehrenamtlichen Einsatzdienst könnten darin Orientierung und Halt finden – auch in belastenden Momenten.

Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr übernahm im Gottesdienst die Lesung sowie die Fürbitten und unterstrich damit die enge Verbundenheit der Wehr mit dieser bereits traditionellen Feier.

Nach der Messe nutzten viele Besucher die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein, zu Gesprächen und zum Austausch – ein stimmungsvoller und würdiger Abschluss des Florianitages.

Text und Fotos: Doris Brückl